Auris – Die Geschichte des Drachen
Ein Drache, der lange schwieg.
Ein Beobachter zwischen den Zeiten.
Und eine Geschichte darüber, was es bedeutet, wirklich hinzusehen.
Bevor er LinguaDrago wurde, trug er den Namen Auris – das Ohr.
Dieser Name steht für seine größte Gabe.
Nicht für seine Kraft.
Nicht für seine Schwingen.
Nicht für sein Feuer.
Sondern für das Zuhören.
Auris hört die leisen Zwischentöne der Welt. Er nimmt wahr, was im Lärm des Alltags leicht verloren geht. Er beobachtet die Menschen in ihren hellen und dunklen Stunden – ihren Mut und ihre Angst, ihre Gier und ihre Güte, ihre Einsamkeit und ihren Zusammenhalt.
Lange bleibt er dabei im Verborgenen.
Er sieht.
Er hört.
Er erinnert sich.
Doch irgendwann erkennt Auris, dass Beobachten allein nicht genügt.
Manche Geschichten müssen erzählt werden.
Aus dem stillen Beobachter Auris wird durch die Kraft der Worte LinguaDrago.
Die Schwingen des Schicksals
Eine Reise durch die Zeit, ein Spiegel der Seele
– und eine Einladung, die Welt mit anderen Augen zu sehen.
Auris hat über Jahrhunderte geschwiegen. Nun entfaltet er seine Schwingen und erzählt von dem, was er gesehen hat.
Seine Reise führt durch Zeiten und Landschaften, zu Menschen und ihren Entscheidungen. Sie erzählt von Gier und Schuld, von Freiheit und Unterdrückung, von Mut, Hoffnung und Menschlichkeit.
Dabei ist Auris weder Richter noch Retter. Er ist Zeuge. Er beobachtet, hört zu und bewahrt die Geschichten jener, deren Stimmen sonst vielleicht verloren gingen.
In 13 Kapiteln folgt seine Chronik den Spuren der Vergangenheit – bis seine Reise schließlich dort ankommt, wo Geschichte immer weitergeschrieben wird:
in der Gegenwart. Bei uns selbst.